Priorat.
Wein aus Priorat in Spanien (16)
Trocken · Kraftvoll · Mineralisch
Inhalt: 0.75 l (26,00 € / 1 l)
Trocken · Kraftvoll · Mineralisch
Inhalt: 0.75 l (100,00 € / 1 l)
Trocken · Opulent · Mineralisch
Inhalt: 1.5 l (99,99 € / 1 l)
Trocken · Präsent · Würzig
Inhalt: 0.75 l (105,33 € / 1 l)
Trocken · Präsent · Würzig
Inhalt: 1.5 l (126,00 € / 1 l)
Trocken · Mittelkräftig · Seidig
Inhalt: 0.75 l (58,65 € / 1 l)
Trocken · Konzentriert · Mineralisch
Inhalt: 0.75 l (1.198,67 € / 1 l)
Trocken · Konzentriert · Mineralisch
Inhalt: 0.75 l (47,99 € / 1 l)
Trocken · Konzentriert · Strukturiert
Inhalt: 0.75 l (440,00 € / 1 l)
Trocken · Konzentriert · Strukturiert
Inhalt: 0.75 l (62,53 € / 1 l)
Trocken · Kraftvoll · Komplex
Inhalt: 0.75 l (66,00 € / 1 l)
Trocken · Mineralisch · Komplex
Inhalt: 0.75 l (118,67 € / 1 l)
Trocken · Strukturiert · Elegant
Inhalt: 0.75 l (118,67 € / 1 l)
Trocken · Mineralisch · Ausdrucksstark
Inhalt: 0.75 l (86,67 € / 1 l)
Trocken · Konzentriert · Elegant
Inhalt: 0.75 l (264,00 € / 1 l)
Wie schmeckt Rotwein aus dem Priorat?
Priorat heißt dunkle Frucht, Schieferwürze und ordentlich Griff. Du bekommst trockene Rotweine mit viel Aroma: Brombeere, Pflaume, etwas Lakritz, Lorbeer, Pfeffer. Das Holz ist meist da, aber gut eingebunden. Je nach Winzer wirkt der Wein wuchtig und kraftvoll oder überraschend kühl und präzise.
Der berühmte Schiefer, hier „Llicorella“ genannt, liefert Grip, rauchige Noten und eine salzige Ader. Barrique sorgt für Würze. Power zeigen Klassiker, feinere Kanten liefern Weine mit sanfterer Extraktion. Für Eleganz lohnt ein Blick zu Terroir al Limit; für Tiefe und Druck zu Alvaro Palacios.
Welche Rebsorten bestimmen den Stil im Priorat?
Zwei Namen tragen das Priorat: Garnacha und Carignan. Dazu kommen Cabernet Sauvignon und Syrah. Garnacha gibt Saft und Wärme, Carignan bringt Säure, Struktur und dunkle Würze. Cabernet liefert Kante, Syrah Pfeffer und dunkle Frucht. Am Ende zählt der Mix und die Hand des Winzers.
Im Glas schmeckst du oft Garnacha im Lead, aufgefangen von Carignan. Cabernet und Syrah treten je nach Jahrgang deutlicher auf und schieben Tannin und Würze. Wer sehen will, wie unterschiedlich das wirken kann, vergleicht Clos Mogador mit Clos I Terrasses.
Wozu passt Priorat-Rotwein beim Essen?
Priorat liebt kräftige Küche. Lammkoteletts, geschmortes Rind, Wild, Chorizo, gegrilltes Gemüse mit Rosmarin, reifer Hartkäse: passt. Die Tannine greifen in Fett und Proteine, die Würze hebt Röstaromen. Finger weg von sehr scharfen Gerichten, das killt die Frucht. Tomate mit Kräutern mag er dagegen.
Als Faustregel: je mehr Röstaromen und Umami, desto wohler fühlt sich dein Priorat. Lamm aus dem Ofen mit Oliven, Aubergine vom Grill, Ossobuco oder Chili sin Carne mit Rauchpaprika. Bei vielen Holzfass-Weinen lohnt ein Karaffieren, damit Frucht und Schieferwürze freier wirken.
Worauf achtest du beim Kauf von Priorat-Wein?
Frag dich: suchst du Druck oder Finesse. Magst du kräftiges Holz oder eher transparenten Stil. Die Rebsortenmischung steht oft auf dem Rückenetikett. Die bekanntesten Namen helfen bei der Einordnung. Jahrgang, Alkohol und Ausbau sagen dir, ob es ein Kaminwein ist oder etwas für den Tisch.
Wenn du neu einsteigst, nimm einen Garnacha-dominierten Wein mit moderatem Holzeinsatz. Für Sammler sind strengere, strukturierte Cuvées spannend und reifen gut. Lagerfähigkeit hängt vom Produzenten ab, also auf Trinkreife-Hinweise achten. Und keine Scheu vor Korken: Priorat atmet gern.
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Noch Fragen?
Am besten trinkst du Priorat bei 16–18 °C. Zu warm wirkt der Alkohol vordergründig, zu kalt blockt die Frucht. Wenn der Wein kräftig ausgebaut ist, darf er ein paar Minuten im Glas Temperatur gewinnen.
Kräftige Cuvées mit viel Struktur können lange reifen und entwickeln mehr Tiefe und Würze. Zugänglichere Weine schmecken auch jung sehr gut. Achte auf Hinweise des Weinguts und auf den Stil: mehr Holz und Tannin vertragen mehr Zeit.
Priorat wirkt oft dichter, mineralischer und kantiger durch die Schieferböden. Montsant zeigt ähnliche Rebsorten, ist aber häufig etwas weicher und früher zugänglich. Beides passt gut zur herzhaften Küche, aber Priorat bringt meist mehr Griff ins Glas.
Bei vielen Weinen lohnt es sich, sie früh zu öffnen oder kurz zu karaffieren. Das nimmt dem Tannin die Kante und lässt die Schieferwürze klarer wirken. Sehr junge oder barriquegeprägte Weine profitieren besonders.
Holz spielt im Priorat eine große Rolle, oft auch Barrique. Der Einsatz reicht von dezent bis markant, je nach Produzent. Suchst du mehr Frische, greif zu Weinen mit zurückhaltendem Holzeinsatz; für würzige Tiefe passen stärker holzgeprägte Cuvées.